Ecstasy

    Aus Medizin-Lexikon.de

    auch: XTC;

    Bezeichnung für verschiedene Amphetamine (Methylendioxyamphetamine, Designerdrogen), die in ihrer Wirkung der des Adrenalins (Sympathikus) entsprechen.

    Gehandelt wird Ecstasy meistens in Form von Tabletten, die unterschiedliche Prägungen (Sterne, Smileys etc.) tragen. Häufig ist auch der Zusatz weiterer Wirkstoffe wie Heroin, Paracetamol, Koffein u.a.

    Wirkung: aufputschend, Unterdrückung des Müdigkeitsgefühls, euphorisierend und selbstbewusstseinsstärkend. Ecstasy wird auch als "heart opener" bezeichnet, weil es eine vermeintliche Harmonie und Offenheit zwischen Kommunikationspartnern erzeugt. Hinzu kommen akustische und optische Halluzinationen, die aber v.a. auf die beigemischten Substanzen zurückzuführen sind.

    Nebenwirkungen: Durch die Steigerung des Blutdrucks steigt die Gefahr eines Hirninfarktes. Sowohl Konzentration als auch das Gedächtnis können nach längerem Gebrauch Schaden nehmen. Auf Grund der Steigerung von Blutdruck und Kreislauffunktionen kann es zu Kreislaufstörungen und Herzinfarkten kommen. Weiterhin wirkt sich Ecstasy auf das Hungergefühl aus, das herabgesetzt wird. Ferner ist es harntreibend. Akut kann es durch Flüssigkeits- und Elektrolytverlust zur Austrocknung und Überhitzung des Körpers kommen, was Nierenversagen zur Folge haben kann. Bei Überdosierung besteht außerdem die Gefahr von Schlaganfällen, Herzstillstand und Psychosen.

    In Deutschland ist Ecstasy seit 1986 vom Betäubungsmittelgesetz erfasst.