Esmarch-Blutleere

    Aus Medizin-Lexikon.de

    von dem Kieler Chirurgen von Esmarch eingeführte künstliche Blutleere bei Gliedmaßenoperation zur besseren Übersicht und schonenderem Vorgehen. Mit einer elastischen Binde wird die hochgehaltene Extremität zur Blutentleerung der Venen ausgewickelt und anschließend mit einer Gummibinde abgebunden. Die Blutleere darf höchstens 2 Stunden dauern. Gefahren sind Nervenschäden, Nachblutungen infolge der starken reaktiven Blutüberfüllung und ein Ödem.