Zwerchfellatmung

    Aus Medizin-Lexikon.de

    auch: Bauchatmung;

    sie steht bei ausschließlicher Benutzung des Zwerchfells zur Druckminderung im Brustkorb der Atmung mit den Brustseitenwänden gegenüber. Der Verlust an Zwerchfellbewegung (-atmung) bedeutet nicht nur eine Beschränkung der Atemgröße, sondern auch die Störung der Ausgleichfunktion im Kreislauf (Blutverteilung; Herzfüllung nicht mehr reguliert). Solche Störungen wirken sich hauptsächlich nach dem 40. Lebensjahr aus (Elastizitätsverlust). Jetzt wird die Kreislaufregulierung durch Zwerchfellatmung unumgänglich z.B. zur Regulierung des Blutdrucks. Aber auch allein der Übergang der Knorpel in Knochen, die Versteifung der vielen kleinen Gelenke, engen die Bewegungsgröße der Brustseitenwände ein und zwingen dazu, sich wieder stärker der Zwerchfellatmung (muskuläre Platte) zu bedienen.