Tachykardie

aus: Medizin-Lexikon.de

Der Begriff bezeichnet eine Beschleunigung der Herzfrequenz auf über 100 Schläge pro Minute. Tachykardie ist die Reaktion des Reizbildungszentrums im Herz auf verschiedene Einflüsse, vor allem auf eine Erregung des Symphathikus bei Arbeit oder Aufregung, Fieber oder auf Hormone, wie das der Schilddrüse oder der Nebenniere, auf Sauerstoffmangel bei Lungenkrankheiten oder auch Herzversagen. Besondere Ursachen hat die paroxysmale Tachykardie, das anfallsweise Herzjagen.