Buckel

    Aus Medizin-Lexikon.de

    (griechisch: Kyphos, lateinisch: Gibbus)

    über das normale Maß hinausreichende, nach hinten konvexe, bogen- oder auch winkelförmige Dauerverbiegung des Wirbelsäule oder eines Teils derselben. Sie kann angeboren (Wirbelmissbildungen) oder erworben sein. Knochenerweichende Prozesse (Rachitis, Osteoporose), Wirbelbrüche oder Wirbelsäulenentzündungen (Bechterew-Krankheit), degenerative Veränderungen (Scheuermann-Krankheit), Lähmungen und Bindegewebsschwäche könne dazu führen. Der Buckel bei der Rückratverkrümmung (Skoliose) wird jedoch nicht von der Wirbelsäule gebildet, sondern als Rippenbuckel durch die Verbiegung der Wirbelkörper untereinander hervorgerufen.