Histamin

aus: Medizin-Lexikon.de

Gewebshormon, das von den Mastzellen (das sind Fresszellen, die zur Abwehr gehören und im Gewebe leben) ausgeschüttet werden kann.

Eigentlich soll dies nur bei Verletzungen oder Gifteintritt erfolgen, da Histamin die Blutgefäße weit stellt und das Gewebe anschwellen lässt, damit die weißen Blutkörperchen und Antikörper schneller vor Ort sein können. Histamin wird außerdem oft unnötigerweise bei eigentlich ungefährlichen Reizen freigesetzt, und ist für alle Symptome der dann entstehenden Allergien verantwortlich. Daher gibt es mittlerweile zahlreiche Medikamente (Antihistaminika), die die Ausschüttung von Histamin verhindern können.