Schleimhaut

    Aus Medizin-Lexikon.de

    auch: Mucosa;

    die innere Auskleidung der dem Verdauungs-, Atmungs- und Urogenitalapparat angehörigen Hohlorgane. Jede Schleimhaut besteht aus mindestens zwei Schichten: oberflächlich, dem Hohlraum zugekehrt, einem Epithel und darunter einem gefäßführenden Bindegewebe, der Lamina propria. In vielen Schleimhäuten befinden sich Lymphknötchen. Bei den meisten Schleimhäuten ist das festere Bindegewebe der Lamina propria von der meistens durch glattes Muskelgewebe gebildeten Unterlage durch eine Schicht lockeren Bindegewebes, die Submucosa, getrennt, die eine Verschieblichkeit der Schleimhaut ermöglicht. An der Grenze zwischen Lamina propria und Submucosa kann sich eine dünne Schicht elastischen Gewebes oder glatten Muskelgewebes (Muscularis mucosae) finden. Der für die Schleimhaut namengebende Schleim kann vom Oberflächenepithel oder von Drüsen produziert werden, die sich von der Oberfläche verschiedentief einsenken. An den Körperöffnungen (Mund, After, Harnröhrenöffnung usw.) geht die Schleimhaut in die äußere Haut über.