Tetrachlorkohlenstoffvergiftung

aus: Medizin-Lexikon.de

Tetrachlorkohlenstoff ist eine nicht brennbare, süßlich riechende, farblose Flüssigkeit, die als Lösungs- und Entfettungsmittel und auch als Feuerlöschmittel verwendet wird. Er entfettet und reizt Haut- und Schleimhäute, wirkt narkotisch und führt vor allem zu schweren Schäden an Leber, Niere und Zentralnervensystem. Die schweren Schäden treten meist erst nach einer mehrtägigen symptomfreien Zeit auf, wenn die ersten Vergiftungserscheinungen wie Kopfschmerzen, Benommenheit, Erbrechen, Magen-Darmstörungen usw. schon wieder abgeklungen sind.